So habe ich mir das gar nicht vorgestellt!

Gute Ausbildung beim APD.

An eine Ausbildungsstelle zur Pflegefachkraft kam Özlem Keles (20) über ihre Freundin. Sie erzählte ihr von ihrem Arbeitgeber, dem APD in Gelsenkirchen. Özlem war sich zunächst nicht sicher, ob der Altenpflegeberuf  das Richtige für sie ist.

Özlem Keles wollte ihre berufliche Entscheidung gut abwägen und sich ein eigenes Bild vom Altenpflegeberuf machen. Jeder riet ihr dazu, besser in einem Krankenhaus zu arbeiten, da sei die Bezahlung besser. Letztendlich waren andere Kriterien für ihre Berufswahl ausschlaggebend.

In meiner Kultur ist es hoch anerkannt, alten Menschen zu helfen

gagpapd2732Für sie war es wichtig, in einem Beruf zu arbeiten, der ihr Spaß macht und der sinnstiftend ist. Das Geld spielt eher eine Nebenrolle. So absolvierte sie zunächst ein Schnupperpraktikum beim APD. „Man kann sich während dieser Zeit ein gutes Bild von dem Altenpflegeberuf machen. Das, was ich erlebt habe, habe ich mir gar nicht so gut vorstellt, es hat mich überzeugt. Der APD ist ein tolles Unternehmen, und die Kollegen sind alle sehr nett“, betont Özlem Keles. Nach dem Praktikum bewarb sie sich beim APD um eine Ausbildungsstelle zur Pflegefachkraft und bekam prompt eine Einladung. Als erstes absolvierte sie einen Einstellungstest, in dem es um betriebsbezogene Fragen, Allgemeinwissen und Rechtschreibkenntnisse ging. Auch mathematische Aufgaben wurden gestellt. „Das ist wichtig, wenn es darum geht, Medikamente für Kunden richtig zu bemessen“, erklärt Özlem Keles. Auch eine Selbsteinschätzung ihrer Stärken und Schwächen wurde abgefragt.

gagpapd2502Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual, das heißt: zwei Monate Praxis, drei Monate Schule im Wechsel. Sie schließt mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung an einer Pflegefachschule ab. Wer bereits eine Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer absolviert hat, bei dem kann die Ausbildungszeit um 1 Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung zur Pflegefachkraft wird an einer staatlich anerkannten Krankenfachschule sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt.

gagpapd2092„Kulturell ist es hoch anerkannt, alten Menschen zu helfen. Es ist schön für mich, das zu meinem Beruf zu machen“, sagt die junge Muslima.

Nach der Ausbildung geht es für Frau Keles bestimmt weiter, denn der APD fordert und fördert Fort- und Weiterbildungen von seinen Mitarbeitenden. „Ich möchte erst einmal meine Ausbildung in der Tasche haben, danach bin ich für alles offen.“ Jobsuchenden gibt sie folgenden Rat: „Man soll sich nicht von dem abschrecken lassen, was man in der Öffentlichkeit von der Altenpflege hört, sondern sich ein eigenes Bild vom Beruf machen. Ich habe durchweg positive Erfahrungen gemacht. Der Beruf ist interessant und macht Spaß.“

gagpapd2181