Den Menschen geben, was sie brauchen

Trauerbegleitung für Bewohner und Mitarbeitende.

Udo Lindenberg singt darüber, dass er jemanden durch die schweren Zeiten trägt. Die Diakonin Martina Kismacher macht es einfach. Dabei liegen ihr die Bedürfnisse von Senioren besonders am Herzen.

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Worte finden, wo andere sprachlos sind. Nähe geben, wenn da niemand mehr ist. Trost spenden, wenn die Seele Trauer trägt. Martina Kismacher gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern des Vinzenzheims in Gladbeck, was sie brauchen. Denn gutes Leben im Seniorenheim braucht mehr als gute Pflege. Oft sind die Mitarbeitenden der einzige Kontaktpunkt, wenn keine Angehörigen da sind oder die Freunde schon längst verstorben sind.

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Frau Kismacher entdeckte während ihrer Tätigkeit im sozialen Dienst, dass Betreuungsangebote wie gemeinsames Singen, kreative Gestaltung und Gymnastik zwar wichtig sind, doch dass etwas fehlt. Etwas, was nicht nur dem Körper und dem Geist, sondern auch der Seele gut tut. Für Lösungen und gute Ideen ist ihr Arbeitgeber, das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten immer zu haben, und so schlug sie vor, sich berufsbegleitend zur Diakonin ausbilden zu lassen.

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Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten und ihnen in den verschiedenen Lebensphasen Hilfe zur Bewältigung der damit verbundenen Fragen und Konflikte aus dem Hintergrund des christlichen Glaubens anzubieten ist von jeher eine zentrale Aufgabe von Kirche und Diakonie.

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Martina Kismacher machte damit ihre Berufung zum Beruf. Und hilft  als Seelsorgerin nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern auch den Mitarbeitenden des Vinzenzheims. Denn auch das gehört zu guter Arbeit und guter Pflege dazu: Mit Sterbefällen und Trauer klarzukommen. Die neue Aufgabe hat Frau Kismachers Leben verändert. Heute sagt sie: „Es ist nicht immer leicht, aber ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen.“

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