Was man für den Altenpflegeberuf mitbringen sollte

Was müssen Menschen mitbringen, um in der Pflege zu arbeiten? Wir haben hier mal ein paar wichtige Punkte zusammengestellt. 

  1. Gute Manieren:
    Menschen, die nicht wissen, was sich gehört, unpünktlich und unzuverlässig sind und für die die Arbeit in der Pflege der letzte Ausweg ist, gehören nicht in diesen Beruf. Auch in der Pflege gilt die Devise: „Begegne und behandle andere Menschen genauso, wie du selbst behandelt werden möchtest.“
  2. Gute Selbstpflege:
    Hygiene, saubere Kleidung und die Anwendung eines Deos sollten selbstverständlich sein. Wer sich selbst nicht pflegt, der kann auch keine anderen Menschen pflegen. Punkt.
  3. Menschenfreund sein:
    Man muss Menschen mögen und sich für sie und ihre Lebensgeschichte interessieren. Pflegekräfte sind keine Roboter, sondern ihnen gelingt die Arbeit dann am besten, wenn sie in einem guten Kontakt zu den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen stehen. Was Pflegekräfte an der Arbeit mit alten Menschen oft reizt, das sind die interessanten Geschichten, die sie zu erzählen haben.
  4. Freude am Lernen:
    In der Pflege kann man seine Arbeit noch besser machen, wenn man bereit ist, viel zu lernen. Dafür muss man in der Schule kein Einser-Kandidat gewesen sein. Den Pflegeberuf lernt man durch Wissen, durch Beobachten und durch Machen. Außerdem gibt es zahlreiche Fort- und Weiterbildungen in der Pflege – bis hin zum Studium.
  5. Dienstleister sein:
    Pflege tut Dienst am Menschen. Dieser Aufgabe sollte man sich bewusst sein. Dazu gehört auch die Frage: „Was braucht der pflegebedürftige Mensch, um gut durch den Tag zu kommen?“ Dazu gehört auch, gut beobachten zu können und sich Fragen beantworten zu können wie: „Wie geht es dem Menschen heute?“

Und um es mit den Worten einer Pflegefachkraft zu ergänzen: „Der Job muss zu einem passen. Und man muss lieben, was man tut. Einen Metzger stellt man ja auch nicht in einen Schuhladen.“

Eins ist klar: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und am Anfang einer Ausbildung habt ihr viele Fragen und manchmal auch Angst, Fehler zu machen. In der Pflegeausbildung habt ihr mit Praxisanleitern in eurer Einrichtung und mit Lehrerinnen und Lehrern der Fachseminare Profis an eurer Seite, die ihr alles fragen könnt. Sie helfen euch, mit den Herausforderungen des Berufes umzugehen. Also: seid mutig.